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Führung ist Denken in 5 Dimensionen

Ein Mitarbeiter muss den 3-dimensionalen Raum richtig erfassen können. Konkret heisst das, dass er jederzeit die Orientierung hat und weiss, was von ihm erwartet wird. Er muss Wichtiges von Unwichtigem unterscheiden können. Der Mitarbeiter ist dann gut, wenn er die Ziele im Rahmen der Organisation erreicht. Vorgesetzte denken in 4 Dimensionen. Sie müssen fähig sein, Veränderungen in der Zeit abzuschätzen und diese, wenn nötig, zu beeinflussen. Die Ökonomie des Mitteleinsatzes ist hier der Qualitätsmassstab. Gute Führungskräfte können noch mehr. Sie können sich in die Situation des Mitarbeiters hineinversetzen und aus seiner Perspektive die Lage beurteilen. Das ist die 5. Dimension.

 

Aufgaben wirksamer Führung

Das St.Galler Management Modell unterscheidet zwischen Sach- und Managementaufgaben. Sachaufgaben sind z. B. Korrespondenz, Verhandlungen, Geschäftsessen, Repräsentation, usw. Um dieses geht es hier ausdrücklich nicht. Es geht um die Managementaufgaben. Managementaufgaben sind:

- für Ziele sorgen

- Ordnung schaffen

- organisieren

- entscheiden

- kontrollieren

- Menschen fördern und entwickeln

Die Erfüllung der hier aufgeführten Aufgaben ist aber noch nicht der Garant für Erfolg. Ziele setzen heisst noch lange nicht, dass die richtigen Ziele gesetzt werden. Dies hängt von den Sach- und Fachkenntnissen der entsprechenden Führungskraft ab.

 

Instrumente wirksamer Führung

Im folgenden werden nicht die Instrumente beschrieben, die jeder Mitarbeiter, insbesondere jeder Vorgesetzte an Instrumenten braucht und die er virtuos beherrschen sollte. Natürlich gibt es noch weitere Instrumente, die in unserem Alltag wichtig sind wie Cashflow-Analyse und all solche komplizierten Sachen. Auch sind nicht die Instrumente die den Job des Managers definieren, ebenso wenig wie ein Seil und Sicherungshacken das Bergsteigen definiert. Folgende Instrumente sind für Führungskräfte wichtig:

- die Sitzung

- der Bericht

- Assignment Control

- persönliche Arbeitsmethodik

- das Budget

- die Leistungsbeurteilung